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Bringing out the Dead

by mister on Mai 12th, 2010
Bringing out the dead Wallpaper

Action:★★★½☆ 
Humor:★★¼☆☆ 
Spannung:★★★★★ 
Romantik:★★★★½ 
Drama:★★★★★ 

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Erscheinungsjahr: 1999 Regie: Martin Scorsese Darsteller: Nicholas Cage, Patricia Arquette, John Goodman Genre: Drama, Thriller Produktionsland: USA Laufzeit: 121 min. Imdb-Wertung: 6,8/10

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Der Film spielt in einem dreckigen, heruntergekommenen und kriminellen New York in den 90er Jahren. Ein überarbeiteter Sanitäter mittleren Alters, verkörpert von Nicholas Cage, führt den Zuschauer durch die soziale Schieflage, in der sich die Seitenstrassen und abgelegenen Viertel der Weltmetropole in diesen Jahren befinden.

Der Sanitäter selbst wurde während seinen fünf Jahren im nächtlichen Notdienst an die Grenzen seiner Belastbarkeit getrieben. Er ist von seinem Job völlig überfordert. Wegen der chronischen Unterbesetzung des New Yorker Notdienstes muss er ständig arbeiten. Während des gesamten Films wird der Protagonist einmal in seiner Wohnung gezeigt, wenn ich mich recht erinnere und auch sonst vermittelt die Narration den Eindruck als besäße er kein Privatleben mehr. Sein ganzes Dasein wird von seinem Beruf aufgefressen. Er existiert nur, solange er die EMS Uniform trägt.

Sein Beruf allerdings ist geprägt von ständiger Hektik und unaufhörlichem Streß. Die strahlenden Momente des Engels in Weiß sind rar und schnell verflogen, während Gewissensbisse ihn ewig zu verfolgen scheinen.

Nicholas Cage überzeugt in dieser Rolle. Er schafft es seinen Charakter in eine emotionslose, überstrapazierte Hülle zu wickeln. In Kombination mit der gekonnt geführten Kamera wird eine Atmosphäre aus Monotonie und Hektik, aus Wahnsinn und Präzision geschaffen. Das gesamte Szenario des 90er Jahre New York ist sehr hübsch ausgearbeitet und interessant zu beobachten. Um dem Ganzen den Hut aufzusetzen ist die Story so konzipiert, dass sie dem Zuschauer immer einen Aufhänger bietet, der ihn bei der Stange hält. Dies ist ein Punkt, der auf alle Filme von Scorsese zutrifft. Die Stories sind Facettenreich und so durchdacht konzipiert, dass die knappen zwei Stunden meist viel länger wirken. Das Kunstsück ist, dass sie dabei nie langweilig werden.

Der Film spielt in einem dreckigen, heruntergekommenen und kriminellen New York in den 90er Jahren. Ein überarbeiteter Sanitäter mittleren Alters, verkörpert von Nicholas Cage, führt den Zuschauer durch die soziale Schieflage, in der sich die Seitenstrassen und abgelegenen Viertel der Weltmetropole in diesen Jahren befinden.

Der Sanitäter selbst wurde während seinen fünf Jahren im nächtlichen Notdienst an die Grenzen seiner Belastbarkeit getrieben. Er ist von seinem Job völlig überfordert. Wegen der chronischen Unterbesetzung des New Yorker Notdienstes muss er ständig arbeiten. Während des gesamten Films wird der Protagonist einmal in seiner Wohnung gezeigt, wenn ich mich recht erinnere und auch sonst vermittelt die Narration den Eindruck als besäße er kein Privatleben mehr. Sein ganzes Dasein wird von seinem Beruf aufgefressen. Er existiert nur, solange er die EMS Uniform trägt.

Sein Beruf allerdings ist geprägt von ständiger Hektik und unaufhörlichem Streß. Die strahlenden Momente des Engels in Weiß sind rar und schnell verflogen, während Gewissensbisse ihn ewig zu verfolgen scheinen.

Nicholas Cage überzeugt in dieser Rolle. Er schafft es seinen Charakter in eine emotionslose, überstrapazierte Hülle zu wickeln. In Kombination mit der gekonnt geführten Kamera wird eine Atmosphäre aus Monotonie und Hektik, aus Wahnsinn und Präzision geschaffen. Das gesamte Szenario des 90er Jahre New York ist sehr hübsch ausgearbeitet und interessant zu beobachten. Um dem Ganzen den Hut aufzusetzen ist die Story so konzipiert, dass sie dem Zuschauer immer einen Aufhänger bietet, der ihn bei der Stange hält. Dies ist ein Punkt, der auf alle Filme von Scorsese zutrifft. Die Stories sind Facettenreich und so durchdacht konzipiert, dass die knappen zwei Stunden meist viel länger wirken. Das Kunstsück ist, dass sie dabei nie langweilig werden.

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