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Donnie Darko

by mister on Juni 2nd, 2010
Donnie Darko KRitik

Action:★★★¼☆ 
Humor:★★★☆☆ 
Spannung:★★★¾☆ 
Romantik:★★★½☆ 
Drama:★★★☆☆ 

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Erscheinungsjahr: 2001 Regie: Richard Kelly Darsteller: Jake Gyllenhaal, Drew Barrymore Genre: Mystery Produktionsland: USA Laufzeit: 133 min. (directors cut) Imdb-Wertung: 8,3/10

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Ein High-School-Klischee Streifen mit Tiefgang. Eine Low-Budget Produktion mit Special Effects, die sich sehen lassen können. Donnie Darko ist ein seltsames Gemisch, das seine Wirkung meiner Meinung nach aber nicht verfehlt.

Jake Gyllenhaal spielt einen in sich gekehrten Jugendlichen mit schizophrenen Anbahnungen, der im Verlaufe der verworrenen, transzendenten Story zum Held stilisiert wird. Was den Film ansprechend macht, ist nicht nur das klischeegerechte High-School Szenario, mit der standesgemäßen Haus-Party gegen Ende, sondern auch die paradoxe Gestalt des Protagonisten. Auch wenn der Film den wissenschaftlichen Standard und die Tiefgründigkeit seiner Thematik nicht vollständig ausfüllen kann, wie es ihm einige Kritiker nachsagen, so reicht es doch aus, um einige interessante Aspekte mundgerecht hervorzuheben. Jake Gyllenhaal ist ein wirkt wie ein verstörter Junge und wird von seiner Umwelt mit Skepsis betrachtet. Trotzdem stellt der Film ab und an die Frage in den „Wer denn nun eigentlich verrückt ist“.  Damit schafft er es nebenbei auch, eine gewisse Kritik an der Norm und Hirarchie einer Gesellschaft zu entwickeln. Ausserdem dient der eigensinnige Charakter des Hauptdarstellers auch für den ein oder anderen, subtil eingeflochteteten Humor innerhalb der Dialoge.

Während die Story des Films sich auf Abwegen, irgendwo zwischen David Lynch, Butterfly Effect und American Pie bewegt, gibt sie ein paar unterhaltsame-, einige interessante-, und einige unnachvollziehbare Elemente zum Besten. Im Endeffekt geschieht all das zwar auf Niveau eines Teenie Films, was vor allem durch die übertriebene Stigmatisierung des Helden verstärkt wird, aber der Film bietet auch darüber hinaus gute Unterhaltung.

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