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Fall 39

by mister on Juni 4th, 2010
Fall 39 Kritik

Action:☆☆☆☆☆ 
Humor:¼☆☆☆☆ 
Spannung:★★★¼☆ 
Romantik:★★½☆☆ 
Drama:★¼☆☆☆ 

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Erscheinungsjahr: 2009 Regie: Christian Alvart Darsteller: Renée Zellweger, Jodelle Ferland Genre: Horror Prosuktionsland: USA, Kanada Laufzeit: 109 min. Imdb-Wertung: 6,2/10

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Reneé Zellweger spielt in diesem Horror-Thriller eine Sozialarbeiterin im Öffentlichen Dienst. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darin, Kinder aus porblematischen Familienverhältnissen zu befreien und sie vor ihren Eltern zu schützen. Zu den 38 Fällen, die derzeit auf ihrem Schreibtisch liegen kommt zu guter Letzt noch der Fall der kleinen Lillith dazu, Fall 39.

Lillith Eltern scheinen kein gutes Umfeld für das Kind zu sein, sogar ihre Gesundheit zu bedrohen. Die engagierte Sozialarbeiterin lernt das Mädchen kennen und es entwickelt sich eine emotionale Beziehung zwischen den beiden. Sie steht dem Mädchen bei und nimmt es schließlich sogar bei sich auf. Und dann nimmt das Übel seinen Lauf.

Ich fand den Ansatz der Story sehr interessant. Er spielt mit durchaus realen Ängsten von Eltern und Erziehern. Sie müssen sämtliche Launen der Kinder über sich ergehen lassen, manchmal völlig auf ihr eigenes Wohl verzichten. Ich hatte das Gefühl, in der Geschichte spiegeln sich die Erfahrungen einer Mutter wider, die unter den Launen und der Rücksichtslosigkeit ihres Kindes leiden musste. Schließlich lernt sie das Kind auch zu hassen und gerät in die Situation, in der sich eben die Eltern befinden, mit denen sie täglich im Beruf zu tun hat. Aber nachdem der Film an dieser interessanten Thematik ansetzt, entwickelt er sich zu einem Standard Horror Film, mit sehr eigenartiger Message im Ende.

Man merkt deutlich, wie der Film für den breiteren Geschmack zurechtgelegt wurde. Leider musste die vielversprechende Story, die über die erste Stunde hinweg mit Spannung und interessanten Ansätzen überzeugt, am Ende zurückstecken. Insofern bleibt der Film zwar sehenswert, aber alles in allem ziemlich hirnlos.

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