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Filmkritik: Source Code

by mister on Januar 4th, 2012
filmkritik source code

Action:★★★¼☆ 
Humor:★★☆☆☆ 
Spannung:★★★½☆ 
Romantik:★★★½☆ 
Drama:★★★★☆ 
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Erscheinungsjahr: 2011 Regisseur: Duncan Jones Darsteller: Jake Gyllenhall, Michelle Monaghan Genre: Sci-Fi, Drama Produktionsland: USA, F Laufzeit: 93 min. ImdB-Wertung: 7,5/10

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Nachdem Duncan Jones‘ Moon mich so begeisterte, war ich auch auf seinen zweiten Film Source Code gespannt. Ich wusste zwar nicht worum es geht, aber den Namen Duncan Jones über dem Titel zu lesen reichte mir. Als ich mir den Film dann kurz nah Erscheinen angeschaut hatte, war ich nicht wirklich begeistert. Doch nun habe ich mich noch einmal mit Source Code auseinander gesetzt, diesmal auch in besserer Qualität, und muss gestehen, dass ich ihn zuvor unterschätzt hatte. Auch wenn er mich nicht so überzeugen konnte wie Moon.
Source Code beginnt mit einer Szene im Zug. Ein orientierlungsloser Jake Gyllenhall wacht darin auf und wird kurz darauf von einer riesigen Bombe und mitsamst des gesamten Zugs in die Luft gesprengt. Anschliessend erwacht der junge Mann in einer dunklen Kammer. Dort ist er an der Wand fixiert und über einen Bildschirm kommuniziert er mit einer Vorgesetzen, die ihm verworrene Fragen stellt. Als ihm einige Antworten fehlen wird er zurück in den Zug transportiert, wo er die selben acht Minuten durchlebt, bis der Zug explodiert. Source Code nennt sich dieses Verfahren und es ermöglicht Time reassignment. Es soll eingesetzt werden, um Terrorismus zu bekämpfen.
Damit wären wir also in Jones‘ Metier, dem Sience Fiction. Doch Source Code ist deutlich weniger futuristisch als Moon. Es gibt keine Raumschiffe und sprechende Roboter. Optisch bleibt der Film sehr auf dem Teppich. Nur die Szenen in der militärischen Einrichtung wirken etwas weltfremd. Dafür orientierte sich Duncan Jones wie es scheint auch bei Gilliams‘ 12 Monkeys. Der orientierungslose Zeitreisende, der an der Wand fixiert ist und über einen Bildschirm gebrieft wird erinnert sehr an Bruce Willis.
Aber das soll keine Kritik sein. Das Wesentliche des Films liegt nicht in dieser Kleinigkeit, sondern im theoretischen Konzept, dass hinter Source Code steckt und den ein oder anderen interessanten Gedanken anstoßen kann. Ausserdem schaffte das Team um Duncan Jones es, dem Protagonisten in der knappen Laufzeit genügend Raum zu geben, um auch die dramatischen Aspekte des Films ein wenig herauszuarbeiten. Ein Part, der Science Fiction gerade so interessant macht: Die Reaktion der Menschen auf die ungewohnte und unheimlich Welt die sie umgibt.

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