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Filmtipp: Moon

by mister on April 4th, 2011
Kritik Moon

Action:★★¾☆☆ 
Humor:★★¼☆☆ 
Spannung:★★★★☆ 
Romantik:★★★½☆ 
Drama:★★★★★ 
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Erscheinungsjahr: 2009 Regisseur: Duncan Jones Darsteller: Sam Rockwell, Dominique McElligott Genre: Sci-Fi, Drama Produktionsland: UK Laufzeit: 97 min. Imdb-Wertung: 8,0/10

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Leider bin ich im Sci-Fi Genre nicht allzu bewandert und deshalb wahrscheinlich auch nicht in der Lage, ihn angemessen zu kritisieren, aber für einen Filmtipp reicht mein Verständnis noch und schlussendlich hat sich dieser Film einen Platz im Archiv der Videomaschine redlich verdient. Also komme ich nicht um ihn herum.

Regisseur Duncan Jones erklärt, die Hochphase des Science Fiction Kinos seien die 70er und 80er Jahre gewesen. In dieser Zeit hätten Sci-Fi Filme, im Gegensatz zu den heutigen Produktionen, noch mehr Tiefgang gehabt. MOON, so sagt Duncan weiter, sei eine Hommage an dieses Kino. Inhaltlich orientiert es sich stark an zeitlosen Themen, für die das Science-Fiction Setting auf einer kleinen Raumstation auf der Oberfläche des Mondes einen sehr interessanten Zugang darstellt. Außerdem orientiert er sich auch optisch an den Filmen dieser Ära. Statt den Film mit Unmengen von Visual Effects zu beladen, wie man es von aktuellen Sci-Fi Produktionen eigentlich kennt, greifen Duncan und sein Team auf Modelle, also tatsächliche Miniaturbauten ihrer Vorstellungen zurück. Das einzige, das nicht in Miniatur nachgebaut wurde, war die Raumstation, in der Protagonist Sam Bell sein Dasein in Einsamkeit und Isolation fristet. Die haben sie in ihren Studios in London auf etwa 27 mal 21 Meter wirklich gebaut. Der Grund aus dem sich Sam Bell auf der Oberfläche des Mondes befindet ist dort den Abbau von Helium 3, der bahnbrechenden, alternativen Energieressource zu überwachen. Er ist also etwas wie ein Weltraumkumpel.

Wie gesagt, ich bin kein Experte im Sci Fi Genre, aber MOON hat mich sehr überzeugt. Man muss dazu sagen, dass MOON auch nicht nur etwas für alteingesessene Genre-Freaks ist. Es war in der Absicht des Regisseurs den Film aufgrund seiner Thematik für eine breitere Masse zugänglich zu machen. Und das funktioniert, meiner Meinung nach. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, was auch dem grandiosen Schauspiel von Sam Rockwell zu verdanken ist. Die Thematik ist aktuell und im futuristischen Kontext perfekt verankert und das Produktionsdesign des Films ist sehr gelungen. Simpel, aber mit Liebe fürs Detail statt überflüssigem Schnick Schnack. Der Soundtrack von Clint Mansell, der auch schon den markerschütternden Sound für Requiem for a Dream gemacht hat, rundet die Sache perfekt ab. Regisseur Duncan Jones sagte in einem Interview, er wolle mit dem Film zum einen die Sci-Fi Geeks erreichen, dass sie aufgeregt herumspringen und sich darüber unterhielten, wie cool die Requisiten waren. Außerdem wolle er die Romantiker erreichen, dass sie mit wässrigen Augen das Kino verlassen. Und, das war am wichtigsten an diesem Film, er wollte daneben einfach die Leute erreichen, die Filme lieben, dass sie beim Abspann sagen ‚Das war wirklich verdammt gut. Bin gespannt, was diese Kerle beim nächsten Mal machen‘.

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