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Filmtipp: Where the Wild Things Are

by mister on Juli 13th, 2011
Krititk where the wild things are

Action:★★★¾☆ 
Humor:★★¾☆☆ 
Spannung:★★½☆☆ 
Romantik:★★½☆☆ 
Drama:★★★¾☆ 
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Erscheinungsjahr: 2009 Regisseur: Spike Jonze Darsteller: Max Records, Catherine O’Hara, Forest Whitaker Genre: Fantasy, Drama, Family Produktionsland: USA, Australien, BRD Laufzeit: 101 min. Imdb-Wertung: 7,1/10

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Ich wurde aus Where the Wild Things Are nicht ganz schlau, ehrlich gesagt. Irgendwie erschien mir die Story etwas inkohärent, sodass ich keine klare Aussage herauslesen konnte. Aber die Produktion an sich, hat mich trotzdem überzeugt, vor allem die für Spike Jonze typische Ästhetik, weshalb ich den Streifen hier trotzdem kurz vorstellen möchte.

Die Vorlage zum Film bot das gleichnamige Bilderbuch, das mittlerweile ein Klassiker unter den Kinderbüchern ist. Where the Wild Things Are erzählt von Max, einem etwas vereinsamten Jungen. Seine Mutter, die ihn alleine groß zieht, hat viel um die Ohren und kann ihm deshalb nicht die gewünschte Aufmerksamkeit entgegenbringen. Noch dazu bewegt sich seine Freundin aus der Nachbarschaft gerade in die Pubertät und verliert so langsam das Interesse an ihrem kleinen Freund. Max ist aber ein Junge, der viel Aufmerksamkeit zu brauchen scheint. Und ein sehr wildes Kerlchen ist er auch. Nachdem eines Tages ein Streit mit seiner Mutter eskaliert, rennt Max von zuhause weg und flüchtet sich in eine Phantasiewelt. Dort trifft er auf die wilden Kerle.

Für mich lag der überzeugendste Aspekt des Films darin, wie einwandfrei Jonze die Phantasiewelt des kleinen Jungen darstellt. Er verfrachtet ihn in eine Welt, die genauso ungezähmt ist wie er selbst. Es hat viel Spaß gemacht, den wilden Kreaturen beim Raufen zuzuschauen und die Impressionen einfach auf sich wirken zu lassen. Der Regisseur versteht sich darin, einer Szene die richtigen Nuancen zu verleihen, was im Falle von Where the Wild Things Are auch auf die Szenen im realen Umfeld des Jungen zutrifft. Die emotionalen Szenen im ersten Teil des Films sind sehr intensiv und nicht umsonst erregte der Film eine Kontroverse, weil Kinder im Testpublikum Angst bekamen. Aber in meinen Augen ist der Film durchaus auch für ein jüngeres Publikum geeignet. Und für Zuschauer etwas höheren Alters hat er den Vorteil, dass er ohne die klassische Kinderfilm Didaktik auskommt. Dies ist sicher ein Aspekt, der dazu beigetragen hat, dass ich keine klare Message im Film ausmachen konnte, dennoch würde ich ihm dieses nicht als Makel ankreiden.

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