Skip to content

Four rooms

by mister on April 20th, 2010
four rooms Kritik

Action:★★★½☆ 
Humor:★★★★★ 
Spannung:★★★☆☆ 
Romantik:★★★½☆ 
Drama:★☆☆☆☆ 

————————————————————————————————————-

Erscheinungsjahr: 1996 Regie: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino Darsteller: Antonio Banderas, Bruce Willis, Madonna, Tim Roth Genre: Komödie Produktionsland: USA Laufzeit: 98 min Imdb Wertung: 6.4/10

_______________________________________________________

Schon als Produktion an sich ist Four Rooms interessant. Vier Regisseure gestalten innerhalb eines dramaturgischen Rahmens jeweils eine eigene Episode. Vertreten sind Größen wie Quentin Tarantino, dessen Firma die Sache auch ins Rollen brachte, und Robert Rodriguez (Sin City).

Als Rahmenwerk für die vier Episoden dient die erste Nachtschicht eines Hotelpagen in einem ehemaligen Star-Hotel in Hollywood. Diese fällt auf eine Sylvesternacht. Während dieser Nacht durchlebt der verschüchterte Charakter, gespielt von Tim Roth, skurrile Szenarios, die neben simpler, aber dennoch kultiger Inszenierung und einem interessanten Aufgebot an Schauspielern allesamt eine gute Portion Humor mit sich bringen. Während seiner Schicht wird der Page in aufregende erotische Abenteuer, lebensbedrohliche Ehekrisen, diktatorische Familienverhältnise und abgedrehte Künstlerszenarios entführt. Unterwegs begegnen ihm Madonna, als Mitglied eines Hexenzirkels in einem extrem engen Latexkleid, Antonio Banderas als tyrannischer Familienvater und zu guter letzt auch Tarantino selbst, als aufstrebender Regisseur.

Auch wenn die Episoden teilweise zusammengewürfelt, strukturlos oder billig wirken, trägt der Film die gesamten 109 Minuten hindurch einen Kultcharakter, der sich in den Jahren nach seiner Veröffentlichung auch bestätigen sollte, und v.a. das ausgeflippte Schauspiel von Tim Roth, der von allen vier Regisseuren in ein anderes Segment seiner schauspielerischen Fähigkeiten geführt wird, gibt dem Ganzen seinen Reiz.

Was mir bei dieser Art von Pulp am besten gefällt, ist die scheinbare Gehaltlosigkeit der Stories, die aber dennoch mit genügend Detail ausgeschmückt wurden, sodass sie zu keiner Zeit langweilig werden. Irgendetwas Interessantes findet sich immer darin, auch wenn die Dramturgie selbst völlig still zu stehen scheint.

No comments yet

Leave a Reply

Note: XHTML is allowed. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS