Skip to content

Free Rainer

by mister on Mai 15th, 2010
Free Rainer Kritik

Action:★★★½☆ 
Humor:★★★★¼ 
Spannung:★★☆☆☆ 
Romantik:★★★☆☆ 
Drama:★½☆☆☆ 

————————————————————————————————–

Erscheinungsjahr: 2007 Regie: Hans Weingartner Darsteller: Moritz Bleibtreu, Elsa Schulz Gambard Genre: Komödie Produktionsland: Deutschland, Österreich Laufzeit: 130 min. Imdb-Wertung: 6,7/10

__________________________________________________

Über diesen Film will ich gar nicht viele Worte verlieren. Ansonsten laufe ich Gefahr bösartig zu werden.

Der Film wurde unter Regie von Weishaupt gedreht, oder wie immer er auch heisst., Ich hatte zuvor „Das Weiße Rauschen“ gesehen. Mit diesem Film konnte der Regiesseur mich halbwegs überzeugen. Leider hat er mit Free Rainer nicht mehr als ein Oberflächliches Pseudo-Irgendetwas geschaffen; und das wo er offensichtlich so große Ambitionen hatte.

Selbst Moritz Bleibtreu konnte bei dem Film nicht mehr viel retten. Es war zwar im Grunde genommen eine gute Idee, die Verblödung der Gesellschaft durch TV an den Pranger zu stellen und sie wird im Streifen auch teilweise durch gute Fakten belegt. Leider bleiben diese spärlichen Fakten aber das einzig interessante am Film. Obwohl sich in der Story immer wieder viel Potenzial auftut um das Kontroverse Feld ausgiebig zu diskutieren und von verschiedenen Seiten zu betrachten begnügt sich die Darstellung mit einer sehr einseitigen, pseudo-kritischen Perspektive. Er wirft den Rezipienten fehlende Initiative und zieht die logische Konsequenz das Unterhaltungsprogramm einfach gegen Bildungsfernsehen ausutauschen. Aber was ein Programm als wertvoll auszeichnet scheint mir willkürlich und das Problem der fehlenden Initiative ist am Ende auch nicht gelöst. Schließlich lässt er den Fakt, dass Menschen sich am Ende immer noch selbst dafür enstcheiden, das „nutzlose“ Programm anzusehen, völlig ausser Acht. Meiner Meinung nach ist das aber noch einer der zentralen Punkte bei diesem Anliegen. Damit bewegt er sich auf kindischem Niveau, was seine Argumentation angeht.

Wahrscheinlich war es wirklich gut gemeint, aber es ging einfach in die Hose. Am Ende macht er genau das, was er die ganze Zeit über kritisiert. Statt mit Fakten, versucht er mit zweitklassiger Unterhaltung zu überzeugen.

No comments yet

Leave a Reply

Note: XHTML is allowed. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS