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Hukkle

by mister on Juni 21st, 2010
hukkle Kritik

Action:★¼☆☆☆ 
Humor:☆☆☆☆☆ 
Spannung:★¼☆☆☆ 
Romantik:¼☆☆☆☆ 
Drama:★½☆☆☆ 

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Erscheinungsjahr: 2002 Regie: György Palfí Darsteller: Ferenc Bandi, Józsefné Rácz Genre: Drama Produktionsland: Ungarn Laufzeit: 78 min. Imdb-Wertung: 7,0/10

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Ich habe bei diesem Film extra darauf geachtet, dass ein Untertitel zur Verfügung steht. Es handelt sich um eine ungarische Produktion und ich sehe Filme gern im Originalton. Wie sich aber später herausstellen sollte, hätte ich auf die Übersetzung verzichten können. Im gesamten Film gibt es nicht einen Dialog. Eigentlich wird überhaupt nicht gesprochen.

Hukkle ist ein kleines Bauerndorf in Ungarn (zumindest nehme ich an, dass es sich beim Titel um den Namen des Dorfes handelt. In diesem spielt sich der gesamte Film ab. Die Kamera gewährt Einblicke in das Leben in diesem Dorf. Sie zeigt seine Bewohner während ihrer täglichen Arbeit, beim Essen, beim Entspannen. Dabei nimmt die Kamera immer eine beobachtende Rolle ein, so als versuche sie gar nicht da zu sein, die Situation durch ihre Anwesenheit nicht zu verfälschen. Die einzelnen Szenen betrachtet kommt dabei eine interessante Ästhetik zustande und es ist interessant, den Figuren hinterherzuschleichen. Aber wie sich die Story im Gesamten voranbewegt, und ob überhaupt Bewegung stattfindet, war für mich nicht ganz auszumachen. Die Szenen wirken teilweise Zusammenhangslos und aus der Luft gegriffen. Aber ich glaube irgendwo im Hintergrund spielt sich ein Mord ab.

Trotzdem bleibt Hukkle ein interessantes Projekt. Es ist vielleicht nicht besonders aufregend, aber interessant ist es, da sollte man sich von der Bewertung nicht in die Irre führen lassen. Der Film lebt von seiner tollen Geräuschkulisse und seinem paradigmatischen Schweigen. Palfí hat damit ein durchaus sehenswertes Konzept entworfen.

From → Drama, Mischmaschine

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