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Idiocracy

by mister on Mai 13th, 2010
Idiocracy Kritik

Action:★★¼☆☆ 
Humor:★★★★☆ 
Spannung:★¼☆☆☆ 
Romantik:★★★☆☆ 
Drama:☆☆☆☆☆ 

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Erscheingsjahr: 2006 Regie: Mike Judge Darsteller: Luke Wilson, Terry Crews Genre: Komödie Produktionsland: USA Laufzeit: 84 min. Imdb-Wertung: 6,4/10

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Idiocracy zeichnet eine absurde Zukunftsvision auf die westliche Gesellschaft.Im Jahr 2505 haben Kommerzialisierungswahn und TV Frames jegliche Vernunft ersetzt, der Verstand ist ausgelöscht. Das Konzept, dass Regisseur und Schreiber Mike Judge, der schon mit Beavis und Butthead Gesellschaftskritik geübt hat, anwendet, erweist sich als sehr ergiebig für knappe 90 Minuten Unterhaltung.

Nachdem Menschen mit überdurchschnittlich hohem IQ sich kaum reproduzierten, hat sich die Population solcher mit unterdurchschnittlichem Wert exponentiell vermehrt. Im Verlauf von 500 Jahren sind somit jegliche Bildungsansprüche verloren gegangen. Öffentliche Verhandlungen werden auf Talk-Show Niveau geführt, der Präsident ist ein Ex-Wrestler, der ständig Bier säuft und auf öffentlichen Veranstaltungen mit Maschinenpistolen ballert und der Kino-Hit ist die 90 Minuten Aufnahme eines Hinterns. Dieses Szenario einer kommerzialisierten TV-Frame Gesellschaft wird so weit ausgesponnen, dass über die gesamte Spielzeit hinweg immer wieder neue eigenartige Entwicklungen auftauchen, die mit ihrem kitschigen Humor für Unterhaltung sorgen.

Daneben hat der Film auch viele Scherze, die so subtil eingearbeitet sind, das sie fast nicht auffallen und die damit auch etwas differenzierteren Humor liefern, als der offensichtliche Klamauk. Die Dialoge sind teilweise seltsam ziellos und manche Szenen spielen in völlig banalem Rahmen, was aber gar nicht weiter behandelt wird.

Im Gesamten bewegt sich der Humor von Idiocracy auf Slap Stick Niveau und überrascht mit seinem Schwachsinn, aber in dieser scheinbaren Anspruchslosigkeit versteckt sich auch smarter Witz, was für die Produktion als solche spricht, da die Story im Grunde genommen an den Verstand appelliert.

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