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Kritik: Mr. Brooks

by mister on März 30th, 2011
Kritik Mr. Brooks

Action:★★★☆☆ 
Humor:★★☆☆☆ 
Spannung:★★★★☆ 
Romantik:★★★¼☆ 
Drama:★★★★☆ 
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Erscheinungsjahr: 2007 Regisseur: Bruce A. Evans Darsteller: Kevin Costner, Demi Moore, William Hurt, Danielle Panabaker Genre: Thriller, Drama, Mystery Produktionsland: USA Laufzeit: 120 min. Imdb-Wertung: 7,5/10

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Reynold Gideon und Bruce A. Evans, die Writer von Mr. Brooks, erklärten in einem Interview, die Arbeit an dem Film sei der Versuch gewesen, sich mit einem ernsteren Thema zu beschäftigen. Ihre früheren Skripte seien eher leichte Kost gewesen und nun wollten sie etwas, das unter die Haut geht. Ich kenne ihre anderen Produktionen nicht und weiß nicht wie flach diese wirklich sind, aber der Versuch ist ihnen geglückt. Mr. Brooks entwickelt ein komplexes Szenario der Sucht, das sich der Thematik auf interessante Weise nähert.

Mr. Brooks, der Protagonist des Films, leidet nicht an einer herkömmlichen Abhängigkeit. Er nimmt keine Drogen, spielt nicht…Mr. Brooks ist abhängig davon, Menschen zu töten. Wahllos und mit peinlicher Exaktheit. Mit dabei ist immer sein Alter Ego Marshall, das ihn zum Mord anstachelt. Aber Mr. Brooks ist kein sozipathischer Wahnsinniger. Er führt ein fehlerfreies Doppelleben. Neben seinen nächtlichen Streifzügen ist er Familienvater, erfolgreicher Unternehmer und angesehenes Mitglied der Gesellschaft. Mit der Zeit aber bekommt Mr. Brooks ein schlechtes Gewissen, wegen seinen schizophrenen Mordgelüsten. Er möchte sie kontrollieren, ist ihnen jedoch ausgeliefert. Er braucht sie. Die Writer haben diesen Charakter dem Schauspieler Kevin Costner auf die Haut geschrieben. Er funktioniert großartig in der Rolle des perfekten Next-Door-Neighbours mit abartigen Neigungen.

Auch wenn sich dieses Konzept etwas nach Brutalität und expliziter Gewalt anhört, bekommt man als Zuschauer bei Mr. Brooks jedoch keinen Ekel. Der Film ist optisch sehr reinlich, beinahe steril. Mr. Brooks möchte für alles einen Platz zu finden und handelt immer nach Plan. Im Vordergrund der Narration steht fast ausschließlich die Thematik.

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