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Kritik: The Wrestler

by mister on März 13th, 2011
Kritik The Wrestler

Action:★★¼☆☆ 
Humor:☆☆☆☆☆ 
Spannung:★★★★☆ 
Romantik:★★★★½ 
Drama:★★★★★ 
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Erscheinungsjahr: 2008 Regisseur: Darren Aronofsky Darsteller: Mickey Rourke, Merisa Tomei, Evan Rachel Wood Genre: Drama, Romantik, Sport Produktionsland: USA, Frankreich Laufzeit: 109 min. Imdb-Wertung: 8,2/10

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Darren Aronofsky hat schon in The Fountain und Requiem for a Dream sein Können unter Beweis gestellt. Mit The Wrestler hat er wieder ein Unikat geschaffen, das mich zwar weniger angesprochen hat, als seine anderen Filme, aber trotzdem nicht weniger anspruchsvoll ist. Die Stilmittel und die Dramatik des Films sind sehr gut entwickelt und wahrscheinlich war es nur das Wrestling- Szenario, das mich ein wenig abgeschreckt hat.

The Wrestler handelt von einem ehemaligen Wreslting Star, der weit hinter dem Höhepunkt seiner Karriere steht und langsam die unschönen Konsequenzen aus seinem Leben ziehen muss. In der Hauptrole spielt Mickey Rourke, der in seiner Laufbahn als Schauspieler ähnliche Erfahrungen machen musste. Beim ersten Treffen soll der Director gesagt haben: „For the last 15 years you fucked up your carreer.“ Er wollte Mickey in der Hauptrolle, aber der müsse sich bereit erklären alles zu tun, was Aronofsky sagt und am Set nie dessen Autorität zu untergraben. Anscheinend war Rourke für solche Eskapaden bekannt und ich schätze eben Diese haben ihm die Karriere vermasselt. Gedreht wurde der Film als eine proaktive Dokumentation, wie der Director sagt. Dabei steht vor allem der Wrestling-Kult im Vordergrund. Aber auch die Kameraführung erinnert an den Dokumentarstil. Was ich daran am Interessantesten fand, war die Ego-Perspektive der Handkamera. Dieses Stilmittel hat mich bei Enter the Void schon sehr überzeugt und verleiht auch The Wrestler einen sehr angenehmen Effekt. Es gibt der Umgebung der Charaktere eine völlig neue Bedeutung. Außerdem wurden die Wrestlingkämpfe an authentischen Events mit dem Publikum vor Ort gedreht.

The Wrestler war in meinen Augen ansatzweise antizipierbar und weniger intensiv als beispielsweise Requiem for a Dream. Das Wresting-Szenario war zwar insgesamt gut dokumentiert, jedoch fand ich es als Solches nicht wirklich interessant. Ein Haufen muskelbepackter Fleischberge, die sich durch die Gegend schmeißen und danach in der Umkleide kuscheln…an einer Stelle sagt Rourke nach einem Kampf in der Kabine, als die niedlichen Gratulationen vorüber waren mit einem fetten Grinsen: „Ok Guys, let’s all take a shower.“, womit er den Punkt ganz gut trifft. Dennoch funktioniert die die Story von The Wrestler einwandfrei und Rourke glänzt in seiner Rolle. Er geht darin förmlich auf und lebt sich sehr in seinen Charakter hinein.

rscheinungsjahr:

Action:★★¼☆☆ 
Humor:★★★★★ 
Spannung:★★★★★ 
Romantik:★★★★½ 
Drama:★★★★★ 

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