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Office Space

by mister on Juni 1st, 2010
Office Space Kritik

Action:★★¼☆☆ 
Humor:★★★★¼ 
Spannung:★★☆☆☆ 
Romantik:★★★½☆ 
Drama:★☆☆☆☆ 

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Erscheinungsjahr: 1999 Regie: Mike Judge Darsteller: Ron Livingston, Jennifer Aniston Genre: Komödie Produktionsland: USA Laufzeit: 89 min. Imdb-Wertung: 7,9/10

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Office Space basiert lose auf den animierten Animationen „Milton“ von Mike Judge. An der Kinokasse war der Film ein Flop. Er kostete selbst 10 Millionen $ in der Produktion und nahm gerade mal 10,8 Millionen ein. Doch über die Zeit hinweg entwickelte er sich zu einem Kultfilm von beachtlichem Bekanntheitsgrad und mittlerweile dürfte Fox seine Investition nicht mehr bereuen.

In den Milton Cartoons verarbeitete Judge seine Erfahrungen in langweiligen Office Jobs. Obwohl die zentrale Figur im Film eher am Rand auftritt bleibt das Grundkonzept bestehen. Peter Gibbons ist Angestellter in einer Software Firma und sein Leben in einer Büroparzelle deprimiert ihn zutiefst. Auch seine beiden Kollegen, allesamt eigentlich recht vielverprechende Entwickler, sind unzufrieden mit dem langweiligen Office Alltag. In diesem Szenario erzeugt der Film einen amüsanten Büro-Albtraum, mit einem nett gespielten Chef als Running Gag, der bei jedem Auftritt eine Mischung aus Lächerlichkeit und Abscheu hervorruft.

Der Humor des Films ist, anders als man es von Judges anderen Produktionen (Beavis & Butthead do America, Idiocracy) kennt, recht subtil. Er behandelt seine Charaktere zwar immer noch wie Zeichentrickfiguren, aber sie sind um einiges reifer als seine sonstigen Figuren.

Mir gefiel auch die generelle Thematik des Films. Das Individuum versucht sich in seinem Arbeitsumfeld, geprägt von Hirarchie und Undankbarkeit seinen persönlichen Freiraum zu schaffen. Diesen Schwerpunkt setzt Hauptdarsteller Ron Livingston großartig um.

Natürlich muss man bei dem Film bedenken, dass Judge zu der Zeit nicht viel Erfahrung mit Spielfilmen hatte und der Film auch sicher ein paar technische Schwächen aufweist, oder anders herum gesagt, einfach wirkt, aber als Gesamtkonzept funktioniert er trotzdem sehr gut und bei 85 Minuten Laufzeit kann man eigentlich nichts falsch machen.

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