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Pandorum

by mister on Juni 7th, 2010
PAndorum Kritik

Action:★★★½☆ 
Humor:½☆☆☆☆ 
Spannung:★★★★☆ 
Romantik:½☆☆☆☆ 
Drama:★¾☆☆☆ 
Horror:★★★★½ 

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Erscheinungsjahr: 2009 Regie: Christian Alvart Darsteller: Dennsi Quaid, Ben Foster Genre: Sci-Fi, Horror Produktionsland: USA, Deutschland Laufzeit: 108 min. Imdb-Wertung: 6,8/10

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Christian Alvart, ein deutscher Regisseur der mittlerweile auch in den USA tätig ist, hat mit Pandorum ein herrliches Raumschiff-Horror Szenario geschaffen. Ich bin zwar kein allzu großer Freund von diesem Genre, aber dieser Film konnte mich überzeugen. Ich habe erst vor ein paar Wochen Fall 39 gesehen, ein weiterer Horror Film von Alvart, ebenfalls aus dem Jahr 2009. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass der gleiche Director hinter den Filmen steckt. Gute Ansätze steckten in beiden, aber Pandorum schien mir um einiges durchdachter zu sein.

Pandorum spielt sich hauptsächlich auf einem Raumschiff ab. Dieses Raumschiff wurde hunderte Jahre durch das Weltall geschickt, um ähnlich Noahs Arche die irdischen Spezies auf einen erdenähnlichen Planeten zu retten, nachdem die Welt nicht mehr bewohnbar wurde. Die Crew befindet sich während der Fahrt in einem konservierenden Schlaf und wird Schichtweise aufgeweckt. Als nun Schicht fünf an der Reihe ist, scheint das Schiff bereits in misslicherLage zu sein. Der Strom droht auszufallen und überall in den Ebenen der riesigen Arche tummeln sich Gefahren. Der Kontakt zwischen den Ebenen ist abgebrochen, also versucht eines der zwei Crew Mitglieder der Lage auf den Grund zu gehen.

Es entwickelt sich eine spannende und teilweise gruselige Geschichte, die nur ein einziges Mal wirklich kitschig wird. Bei Fall 39 waren die ganzen letzten 20 Minuten nicht mehr zu gebrauchen. In Pandorum fällt der scheinbare Hang des Directors zum Hollywood-Horror nur einmalwirklich negativ auf. Ein kannibalisches Alien fängt an sich mit einem Asiaten oder Indianer in Martial Arts zu messen; meiner Ansicht nach wurde der Bogen hier überspannt. Aber ansonsten überzeugt der Film mit einer guten Inszenierung. Das Produktionsdesign wirkt sehr glaubwürdig und der minimale Einsatz von Belichtung macht das Szenario schön schaurig.

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