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Revolver

by mister on April 27th, 2010
Revolver Kritik

Action:★★★★¼ 
Humor:★★★¾☆ 
Spannung:★★★★★ 
Romantik:★☆☆☆☆ 
Drama:★★★★¼ 

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Erscheinungsjahr: 2005 Regie: Guy Ritchie Darsteller: Jason Statham, Ray Liotta, André Benjamin Genre: Action, Mystery Laufzeit: 115 min. Produktionsland: Frankreich, UK Imdb Wertung: 6.2/10

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Wie bei einem Film von Guy Ritchie (Bube, Dame, König, Gras/ RocknRolla) zu erwarten ist, handelt es sich auch bei Revolver um eine urbane Gangstergeschichte, die mit skurrilen Charakteren und jeder Menge Action aufwarten kann. Doch im Gegensatz zu seinen früheren Werken, deren Stil auch in Revolver von Zeit zu Zeit durchscheint, erschliesst dieser Film Ebenen, auf denen der Regisseur bei seinen letzten Erfolgen kaum gearbeitet hat.

Innerhalb der Story behandelt der Film die Trickreiche und undurchsichtige Situation eines Spiels, in dem sich Protagonist Jason Statham befindet und weitet dieses gedankliche Konstrukt auch bis zu einer Parabel aus, in der ein jeder sein eigener Gegner innerhalb seines eigenen Spiels ist, den es zu erkennen und zu kontrollieren gilt. Aufgrund dieser tiefgehenden Analyse bezeichnet der Regisseur seinen Film auch als einen „intelligenten Action-Film“ und auch wenn dies etwas ungewöhnlich klingen mag, ist es nicht anmassend.

Die Intransparenz und der Trug stellt der Film in einem Ansatzweise experimentellen Stil vor, was sich vor allem in der Erzählstruktur widerspiegelt. Er verwendet eine Erzählebene, sie den Film beim ersten Sehen schwer verständlich machen, aber in Rückbezug auf die Thematik entwickelt sich ein Effekt, bei dem der Zuschauer sich dem Stadium der Verunsicherung und Verwirrung von Protagonist Jason Statham nähern kann. Auch wenn dem Film vorgeworfen wird diese stilistischen Mittel würden die inhaltliche Komplexität übersteigen und auf deren Kosten eingesetzt, ist der wirre Schnitt des Films und seine Verwischung von Traum, Wahn und Realität hilfreich für die passende Illustration der Story und schafft es, den Film irgendwo auf einem kaum erforschten Gebiet zwischen Action- Experimental und Kultfilm einzuordnen.

Auf jeden Fall ist Revolver sehenswert, allein wegen seiner inhaltlichen Tiefe und seiner wirren Inszenierung. Als Zuschauer sollte man sich aber nicht davon aus dem Konzept bringen lassen, dass man am Ende des Films wahrscheinlich genau so schlau ist wie davor. Revolver bietet trotzdem großes Unterhaltungspotential.

Wie bei einem Film von Guy Ritchie (Bube, Dame, König, Gras/ RocknRolla) zu erwarten ist, handelt es sich auch bei Revolver um eine urbane Gangstergeschichte, die mit skurrilen Charakteren und jeder Menge Action aufwarten kann. Doch im Gegensatz zu seinen früheren Werken, deren Stil auch in Revolver von Zeit zu Zeit durchscheint, erschliesst dieser Film Ebenen, auf denen der Regisseur bei seinen letzten Erfolgen kaum gearbeitet hat.

Innerhalb der Story behandelt der Film die Trickreiche und undurchsichtige Situation eines Spiels, in dem sich Protagonist Jason Statham befindet und weitet dieses gedankliche Konstrukt auch bis zu einer Parabel aus, in der ein jeder sein eigener Gegner innerhalb seines eigenen Spiels ist, den es zu erkennen und zu kontrollieren gilt. Aufgrund dieser tiefgehenden Analyse bezeichnet der Regisseur seinen Film auch als einen „intelligenten Action-Film“ und auch wenn dies etwas ungewöhnlich klingen mag, ist es nicht anmassend.

Die Intransparenz und der Trug stellt der Film in einem Ansatzweise experimentellen Stil vor, was sich vor allem in der Erzählstruktur widerspiegelt. Er verwendet eine Erzählebene, sie den Film beim ersten Sehen schwer verständlich machen, aber in Rückbezug auf die Thematik entwickelt sich ein Effekt, bei dem der Zuschauer sich dem Stadium der Verunsicherung und Verwirrung von Protagonist Jason Statham nähern kann. Auch wenn dem Film vorgeworfen wird diese stilistischen Mittel würden die inhaltliche Komplexität übersteigen und auf deren Kosten eingesetzt, ist der wirre Schnitt des Films und seine Verwischung von Traum, Wahn und Realität hilfreich für die passende Illustration der Story und schafft es, den Film irgendwo auf einem kaum erforschten Gebiet zwischen Action- Experimental und Kultfilm einzuordnen.

Auf jeden Fall ist Revolver sehenswert, allein wegen seiner inhaltlichen Tiefe und seiner wirren Inszenierung. Als Zuschauer sollte man sich aber nicht davon aus dem Konzept bringen lassen, dass man am Ende des Films wahrscheinlich genau so schlau ist wie davor. Revolver bietet trotzdem großes Unterhaltungspotential.

From → Action, Mischmaschine

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