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Rezension: I’m a Cyborg but that’s Ok

by mister on Juni 21st, 2011
kritik i m a cyborg but thats ok

Action:★★¾☆☆ 
Humor:★★★☆☆ 
Spannung:★★★¼☆ 
Romantik:★★★★½ 
Drama:★★★★☆ 
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Erscheinungsjahr: 2006 Regisseur: Chan-Wook Park Darsteller: Su-jeong Lim, Hie-jin Choi Genre: Komödie, Drama, Romanze Produktionsland: Süd Korea Laufzeit: 105 min. Imdb-Wertung: 7,1/10

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Der koreaner Chan Wook Park schaffte seinen internationalen Durchbruch mit dem Film JSA. Am bekanntesten ist er aber wohl durch Oldboy, den zweiten Teil seiner Rache-Trilogie. Spätestens seitdem steht sein Name auch für erbarmungslose Dramen, die unter die Haut gehen.  I’m a Cyborg but that’s Ok ist jedoch weniger verstörend als seine restlichen Filme. Er hat etwas sorgloses, eine gewisse Leichtigkeit.
Im Zentrum von I’m a Cyborg but that’s Ok steht Young-Goon, eine junge Frau die sich selbst für einen Cyborg hält. Das mag auf den ersten Blick lustig klingen und es ist auch amüsant irgendwo, jedoch lebt sie wirklich fernab der Realität. Sie hat kaum sozialen Kontakt, ihre einzigen Gesprächspartner sind Elektrogeräte und sie verzichtet auf Nahrungsmittelaufnahme, in dem Glauben sich mit kleinen Elektroschocks „aufladen“ zu können. Nachdem sie sich aber während der Arbeit eine Stromleitung unter die Haut legt und diese mit einer Steckdose verbindet um ihre Akkus zu laden, wird dies als ein Selbstmordversuch gewertet und Young-Goon wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
Neben seiner grandiosen Ästhetik, die charakteristisch für Chan Wook Parks Produktionen ist, zeichnet sich I’m a Cyborg but that’s Ok durch die vorurteilsfreie Darstellung mentaler Krankheit aus. Young-Goon ist definitiv verrückt und das bringt auch so seine Schwierigkeiten und Gefahren mit sich. Sie lebt in einem kritischen Zustand, in dem sie ihrem Körper vieles abverlangt und taumelt hier und da sehr nahe an den Abgrund. Sie ist definitiv kein Mensch mit einem rationalen Zugang zur Realität. In ihrer eigenen Welt ist sie nun mal ein Cyborg. Aber im Prinzip ist das ok.

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