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RocknRolla

by mister on Mai 14th, 2010
Rocknrolla Kritik

Action:★★★★½ 
Humor:★★★★★ 
Spannung:★★★★★ 
Romantik:★★★¼☆ 
Drama:★★¾☆☆ 

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Erscheinungsjhar: 2008 Regie: Guy Ritchie Darsteller: Gerard Butler, Tom Wilkonson, Mark Strong, Thandy Newton Genre: Action, Komödie Produktionsland: UK Laufzeit: 115 min. Imdb-Wertung: 7,3/10

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Guy Ritchie hat sich im Jahr 2008 seiner Wurzeln besinnt und ist zurück zu seinem Element gekehrt. Mit RocknRolla zeigt er dem Zuschauer nocheinmal skurrille Gangster Comedy vom Feinsten, wie man sie von Bube, Dame, König, Gras oder Snatch kennt und liebt.

Als Rahmen dient ihm das globalisierte London der letzten Jahre. Die Immoilienbranche boomt gewaltig und die Stadt ist in den Händen eines Immobilien Hais, der sich alles unter den Nagel reisst. Neben den verlodderten Ecken der Stadt, die man schon aus früheren Produktionen kannte, hat die Stadt nun weitere Facetten bekommen. RocknRolla zeigt ein auch ein sehr modernes und hippes London.

Und so vielfältig wie die Szenarios sind auch die Charktere des Films. Es gibt unzählige Pro- und Antagonisten, die durch ein komplexes, manchmal fast unübersichtliches Netzwerk miteinander verknüpft sind. Während der Film durch die einzelnen Erzählstränge zappt, lässt er dem Zuschauer kaum eine Atempause. Wenn die Story an der einen Ecke gerade zur Ruhe gekommen ist, springt die Narration zu einer anderen Situation, die irgendwie auch wieder mit der letzten verknüpft ist, und treibt direkt weiter voran. So entwickelt sich in den 115 Minuten eine fast durchgängige Spannung, die gar nicht allzu viel Munition braucht, um den Zuschauer bei der Stange zu halten.

Dies ist zu einem großen Teil sicher auch dem großartigen Humor des Films zuzuschreiben. Die meisten Charaktere wirken so schon amüsant und die skurrilen Situationen, in die sie sich verstricken, setzen dem Ganzen noch einen drauf. Guy Ritchie hat ein sehr gutes Team aus Schauspielern für den Film gecastet. Gerard Butler, der sich zum Beispiel in 300 einen Namen gemacht hat, ist bei RocknRolla wieder in Höchstform. Nachdem er mich in ein paar Produktionen enttäuscht hatte, überzeugt er bei dieser Produktion wieder voll und ganz.

Wenn man früheren Filme von Guy Ritchie kennt, könnte man vielleicht meinen, sein Stil würde redundant und RocknRolla hätte nichts neues mehr zu erzählen. Aber ich würde behaupten, auch wenn der Regisseur hier in seine älteste Trickkiste greift, so hat er trotzdem eine höhere Form dessen entwickelt, für das er ursprünglich berühmt wurde. Er bringt die Sache auf eine neue Ebene, die in der Produktion sicher Millionen verschlungen hat. Und er erzählt seine Geschichte noch immer mit Enthusiasmus und viel Liebe fürs Detail. Und mit diesen Vorraussetzungen wird es nie langweilig.

Guy Ritchie hat sich im Jahr 2008 seiner Wurzeln besinnt und ist zurück zu seinem Element gekehrt. Mit RocknRolla zeigt er dem Zuschauer nocheinmal skurrille Gangster Comedy vom Feinsten, wie man sie von Bube, Dame, König, Gras oder Snatch kennt und liebt.

Als Rahmen dient ihm das globalisierte London der letzten Jahre. Die Immoilienbranche boomt gewaltig und die Stadt ist in den Händen eines Immobilien Hais, der sich alles unter den Nagel reisst. Neben den verlodderten Ecken der Stadt, die man schon aus früheren Produktionen kannte, hat die Stadt nun weitere Facetten bekommen. RocknRolla zeigt ein auch ein sehr modernes und hippes London.

Und so vielfältig wie die Szenarios sind auch die Charktere des Films. Es gibt unzählige Pro- und Antagonisten, die durch ein komplexes, manchmal fast unübersichtliches Netzwerk miteinander verknüpft sind. Während der Film durch die einzelnen Erzählstränge zappt, lässt er dem Zuschauer kaum eine Atempause. Wenn die Story an der einen Ecke gerade zur Ruhe gekommen ist, springt die Narration zu einer anderen Situation, die irgendwie auch wieder mit der letzten verknüpft ist, und treibt direkt weiter voran. So entwickelt sich in den 115 Minuten eine fast durchgängige Spannung, die gar nicht allzu viel Munition braucht, um den Zuschauer bei der Stange zu halten.

Dies ist zu einem großen Teil sicher auch dem großartigen Humor des Films zuzuschreiben. Die meisten Charaktere wirken so schon amüsant und die skurrilen Situationen, in die sie sich verstricken, setzen dem Ganzen noch einen drauf. Guy Ritchie hat ein sehr gutes Team aus Schauspielern für den Film gecastet. Gerard Butler, der sich zum Beispiel in 300 einen Namen gemacht hat, ist bei RocknRolla wieder in Höchstform. Nachdem er mich in ein paar Produktionen enttäuscht hatte, überzeugt er bei dieser Produktion wieder voll und ganz.

Wenn man früheren Filme von Guy Ritchie kennt, könnte man vielleicht meinen, sein Stil würde redundant und RocknRolla hätte nichts neues mehr zu erzählen. Aber ich würde behaupten, auch wenn der Regisseur hier in seine älteste Trickkiste greift, so hat er trotzdem eine höhere Form dessen entwickelt, für das er ursprünglich berühmt wurde. Er bringt die Sache auf eine neue Ebene, die in der Produktion sicher Millionen verschlungen hat. Und er erzählt seine Geschichte noch immer mit Enthusiasmus und viel Liebe fürs Detail. Und mit diesen Vorraussetzungen wird es nie langweilig.

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