Skip to content

Sieben

by mister on Mai 11th, 2010
sieben Kritik

Action:★★★★☆ 
Humor:★★☆☆☆ 
Spannung:★★★★★ 
Romantik:★★★★½ 
Drama:★★★★★ 

——————————————————————————————-

Erscheinungsjahr: 1995 Regie: David Fincher Darsteller: Brad Pitt, Morgan Freeman, Gwyneth Paltrow Genre: Thriller Produktionsland: USA Laufzeit: 127 min. Imdb-Wertung: 8,6/10

______________________________________________

Sieben ist der zweite Spielfilm von Director David Fincher (Fight Club, Der seltsame Fall des Benjamin Button). Seine Arbeit zeichnet sich vor allem durch ihre poetische Inszenierung aus, die auch in seinem neueren Werk „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ zu finden ist. Allerdings hatte dieser Aspekt seines Schaffens in Finchers früheren Produktionen noch eine düstere und teilweise verstörende Note. Somit ist Sieben nichts für schwache Nerven.

Der Film kann durch seinen angenehmen Farbton und die großartig entworfenen Szenarios beeindrucken, aber verstörende Bilder von Tatorten exzessiver Gewalt und eine gesamthaft sehr triste Atmosphäre geben dem Film einen schweren Nachgeschmack.

In den Hauptrollen befinden sich unter anderem Brad Pitt und Morgan Freeman. Sie sind Detectives auf der Jagd nach einem Serienmörder, der  die sieben Todsünden als Motiv für seine Taten nimmt. Während Brad Pitt einen jungen und kopflosen Polizisten spielt, dessen Charakter von Zeit zu Zeit auch ein wenig Humor in den sonst sehr trostlosen Film bringt, gibt Morgan Freeman einen äußerst bedachten und tiefgründigen Detective, der kurz vor seiner Pensionierung steht und in den letzten sieben Tagen versucht diesem Fall auf den Grund zu gehen. Dieser Story Verlauf klingt nach einer alten Leier, dennoch ist der Film durchaus interessant erzählt und mehr als eine bloße Reproduktion dramaturgischen Basismaterials.

Wegen seiner professionellen Machart, die in unzähligen Aspekten des Films wiederzufinden ist und auch wegen seiner spannenden Story ist Sieben ein empfehlenswerter Detektiv-Thriller, der ein ausgeglichenes Maß an Action, Hintergrund-Recherche und Emotion einbezieht, jedoch wird er durch seine authentische, schonungslos detaillierte Darstellung des Bösen zu einer schweren Mahlzeit, die auch nach dem Abspann noch im Magen liegt.

No comments yet

Leave a Reply

Note: XHTML is allowed. Your email address will never be published.

Subscribe to this comment feed via RSS