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The Shining

by mister on Mai 10th, 2010
shining Kritik

Action:★★¾☆☆ 
Humor:★☆☆☆☆ 
Spannung:★★★★¾ 
Romantik:★☆☆☆☆ 
Drama:★★★★☆ 

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Erscheinungsjahr: 1980 Regie: Stanley Kubrick Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Scatman Crothers69 Genre: Horror, Drama Produtkionsland: UK, USA Laufzeit: 146 min. Imdb-Wertung: 8,5/10

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The Shining ist eine weitere der unzähligen Stephen King Verfilmungen, die auf dem gleichnamigen Buch basiert. Unter Führung von Kult-Regisseur Stanley Kubrick wurde die Produktion im Jahre 1980 beendet und entwickelte sich nach verhaltenen Erfolgen in der Startphase bis zum heutigen Tag zu einem Kult-Streifen und wird mittlerweile zu einem der besten Filme des Horror-Genre gezählt; und das obwohl Stephen King ihn als die schlechteste Adaption seiner Bücher betitelte.

Der Film wurde zum größten Teil in einem Studio in London gedreht, wo der eigentliche Schauplatz, ein verlassenes Berghotel während der Winterpause, nachgebaut wurde Es war seinerzeit eines der größten Zusammenhängenden Studiosets. Nur ein paar Außenaufnahmen wurden wirklich in den Rocky Mountains gedreht. Allerdings sind diese raren Aufnahmen sehr schön anzusehen.

Innerhalb dieses riesigen Sets entwickelt sich die Story von einer Kleinfamilie, deren Vater, grandios gespielt von Jack Nicholson, für die Ruhemonate als Hausmeister für das hübsche Berghotel engagiert wurde.

Stephen Kings Kritik an Kubricks Adaption seines Werkes war, dass die Schwerpunkte der Geschichte verschoben wurden. Dieser Kritikpunkt könnte auch dem Zuschauer Schwierigkeiten machen, da die Handlung sich sehr subtil entwickelt und über die erste Hälfte des Films kaum auf das Innenleben der Charaktere eingeht. Damit wird der Film etwas schwer nachvollziehbar, zumindest was seine Handlungsstruktur angeht. Es wird nicht klar was im Mittelpunkt des Filmes steht oder worauf er hinaus möchte. Die Ereignisse wirken zusammenhangslos und befremdend, aber wahrscheinlich lag es im Interesse des Regisseurs, diese Lücken leer zu lassen.

Trotzdem hat er einige unheimliche Szenen, die Freunden des Genres eine gute Unterhaltung garantieren. Außerdem enthält er sehr gelungene Verfolgungsszenen, die durch eine innovative Kamerahandhabung glänzen können und bietet einen Jack Nicholson in Hochform, der Leben in jede Szene bringt.

Der Film wurde mit einer goldene Himbeere für die schlechteste Schauspielerin ausgezeichnet, welche Shelly Duvall in der Rolle der Mutter erhielt. Ihr Schauspiel ist auch wirklich eine seltsame Erfahrung. Sie ist ein ausschließlich oberflächlicher Charakter in dem Film, dessen Beschreibung rein äußerlich und hauptsächlich in der Darstellung von Furcht und Horror stattfindet. Dennoch schadet sie dem Film nicht wirklich. Die Produktion ist eigenartig genug um ein solches Element verkraften zu können.

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